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Andacht Juni 2020

Hast und Eile, das Vielerlei des Alltags…

Und schon wieder ein Monat vergangen… Wo sind nur die letzten Wochen geblieben? Ja, eigentlich das ganze Jahr… Was ist schon wieder alles passiert…
Geht es dir manchmal auch so, dass du das Gefühl hast, dass die Zeit an dir vorbeifliegt, dass du dich manchmal fragst, wohin eigentlich dein Leben rennt?

Hast und Eile, Zeitnot und Betrieb
nehmen mich gefangen, jagen mich.

Dieser Teil eines Liedes von Peter Strauch macht dieses Phänomen ein bisschen deutlich…

In den ersten Wochen der Corona-Zeit hatte ich das Gefühl, dass eigentlich die meisten Menschen denken, dass sich jetzt alles entschleunigt. Gefühlt: Die Zeit bleibt stehen. Die Erde steht still.  Von Hausputz, über jahrelang liegengebliebene Hobbies, viele Telefonate bis hin zu „endlich alle angefangenen Projekte fertig bringen“ und „endlich mal mehr Zeit für Gott“ hörte ich so manches.
Ehrlich gesagt, erlebte ich die ersten (vielleicht 2 ?) Wochen auch so… Überall war etwas mehr Ruhe eingekehrt… An schönen Spaziergänge habe ich gemerkt, dass „mehr“ Zeit da war. Ebenso konnte ich mehr Lobpreis hören und mich an vielen Andachten im Internet erfreuen.
Es dauerte aber nicht lange und in meinem Leben    
und so nahm ich es auch in meinem Umfeld wahr, war plötzlich das alte Schnelligkeits- und Betriebsamkeitslied wieder Melodie des Alltags. Die Zeit, die ich mehr mit Gott verbracht hatte, hatte plötzlich kaum keinen Platz mehr, wenn ich ihn mir nicht wirklich suchte…
Schnell merkte ich, die inneren Kraftquellen, die sich mir so wunderbar erschlossen hatten, versiegten … Kann es das sein?


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